De Kater Schlufi
De Kater Schlufi, nid grad de brävscht,hät welle-n-e Meisli fange;
das hupft und turnet vo Zwyg zu Zwyg –
gib acht – du chöntisch b’hange!
De Schlufi luret, de Schlufi schlycht,
wie nu en Kater cha schlyche;
mis Meisli pickt en Chäfer und denkt:
Jetz mues mi goppel dänn stryche!
Do hät’s weiss Gott no e Räupli gseh –
das wär en Schleck für di Junge!
De Schlufi holt sachli us zum Satz,
er hät 's Wasser scho uf der Zunge.
Jetz – jetz! O jerum, – muess das dänn sy?
Es flüged Blätter und Zwygli –
De Schlufi, dä bürzlet ab em Baum,
er liit uf em Schyterbygli.
Nei – hät er das Vögeli ächt verwütscht?
De Schlufi isch gar en wiffe!
Nei, 's Meisli höcklet im höchschte-n-Ascht
und hät em e Liedli pfiffe.
De Schlufi sitzt uf em Fenschtersims,
als chönt er keis Wässerli trüebe;
er spuelet und blinzlet in Sunnetag ie:
Ich ha jo bloss welle-n-üebe!


